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Als Frank Towns (Dennis Quaid), Pilot eines Frachtflugzeugs, und sein Ko-Pilot AJ (Tyrese Gibson) in die Mongolei geschickt werden, um die Besatzung einer gerade geschlossenen Öl-Bohrstation nach Peking auszufliegen, ahnen sie nicht, dass dieser Routine-Job in einem Kampf auf Leben und Tod enden wird – und in einer unglaublichen „Wiederauferstehung“.

Denn bereits kurz nach dem Start gerät die Frachtmaschine, die bereits bessere Zeiten gesehen hat,  über der Wüste Gobi in einen verheerenden Sandsturm. Der erfahrene Pilot versucht das Unwetter zu umfliegen, doch er unterschätzt die immensen Kräfte, mit der der Orkan seine betagte C-119 und die verängstigten Passagiere durchschüttelt. Mit der Antenne reißt auch der Funkkontakt ab – keine Chance, noch einen Hilferufe auszusenden oder ihre Position an die Flugkontrolle durchzugeben.

Die nächste Sturmattacke zerstört das linke Triebwerk und der Propeller durchschlägt das Cockpit. Das Flugzeug beginnt zu trudeln und zwingt Towns zu einer halsbrecherischen Notlandung in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt –  in der Wüste Gobi.

Die Bruchlandung hat einen Teil des Hecks abgerissen und das Flugzeug so stark beschädigt, dass keine Reparatur möglich ist. Die elf  überlebenden Passagiere und Besatzungsmitglieder realisieren, dass sie mit minimalem Proviant und Wasservorrat in einer Gluthölle gestrandet sind. Während Schuldzuweisungen die Runde machen, steigen Anspannung und Verzweiflung. Sie wissen, dass sie nur wenige Tage überleben können und die Chance, einige hundert Kilometer vom ursprünglichen Kurs entfernt gefunden zu werden, schätzt der zynische und wenig sensible Unglückspilot als gering ein. Einige der Männer wollen zu Fuß aufbrechen – doch wohin?

Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimt auf, als Elliott (Giovanni Ribisi), ein exzentrischer und undurchsichtiger Mitreisender, der erst in letzter Minute auf die Passagierliste gelangt war und den niemand aus der Gruppe richtig gut kennt, einen abenteuerlichen Vorschlag macht: Aus den unbeschädigten Komponenten der C-119 Frachtmaschine könnten sie ein kleineres Fluggerät  bauen - und ihm den bedeutungsvollen Namen Phoenix geben. Elliot behauptet von sich, Flugzeugkonstrukteur zu sein und bereits einen Plan ausgearbeitet zu haben. Das nötige Werkzeug und sogar einen Stromgenerator haben sie noch von der stillgelegten Bohrstation an Bord und die Treibstoffvorräte würden ausreichen, um den einmotorigen Phoenix zu fliegen.

Pilot Towns und die meisten der Gestrandeten lehnen Elliotts Plan als unmöglich und geradezu absurd ab. Sie fürchten, die harte Arbeit würde ihre ohnehin knappen Vorräte und Energiereserven umso schneller erschöpfen. Doch die Hoffnungen auf Rettung schwinden ebenso wie die Trinkwasserrationen und sie müssen erkennen, dass Elliotts Plan ihre einzige Überlebenschance ist:  Der einzig mögliche Weg aus dieser Hölle führt durch den Himmel.

Die Gruppe begräbt ihre Streitigkeiten so gut es geht und beginnt - unter Elliotts Führung – mit dem Bau des Phoenix. Doch zwischen dem raubeinigen „Macher“ Towns und dem sensiblen „Denker“ Elliott entsteht ein fortwährender Machtkampf, der die Arbeit an ihrem Rettungsflieger mehr als einmal behindert.

 Selbst als der Phoenix Gestalt anzunehmen beginnt, erscheint die Aufgabe unmöglich. Aber im Unmöglichen liegt ihre einzige Chance.

Doch trotz aller Widrigkeiten hält die Gruppe zusammen und vollendet den Bau des Phoenix. Aber wird er auch fliegen? Captain Towns glaubt weniger daran als je zuvor, seit er herausgefunden hat, dass es sich bei den Flugzeugen, die Elliott konstruiert, um Modellflugzeuge handelt...