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Sophie Scholl- die letzten Tage


18. Februar 1943: Eine Widerstandsgruppe, die sich „ Die Weiße Rose“ nennt, deren Mitglieder u. a. Sophie und Hans Scholl (Julia Jentsch undFabian Hinrichs) sind, drucken Flugblätter in einem Atelier gegen das NS Regime. Diese werden an Orte in ganz Deutschland verschickt und einige auch in der Münchener Universität von den Geschwistern verteilt.

 Als Sophie einen Stapel in den Lichthof schmeißt, wird sie dabei vom Hausmeister beobachtet und die beiden werden umgehend von der Staatspolizei festgenommen.

Die Geschwister Scholl werden Tagelang vom Kripobeamten Robert Mohr, gespielt von Alexander Held, verhört und können die Situation sehr glaubhaft darstellen und wären auch fast auf freien Fuß gekommen. Die Indizien gegen sie verhärten sich jedoch und so geben Hans, sowie auch Sophie zu, die Flugblattaktion alleine durchgeführt zu haben. Die anderen Mitglieder der Weißen Rose versuchen sie zu schützen, auch dann noch, als Hr. Mohr Sophie ein letztes Schlupfloch lässt.

Sie steht zu ihrer Gesinnung, lässt sich davon nicht abbringen. Was den Gestapo-Beamten seinerseits ziemlich beeindruckt, nur, dass sie, seiner Meinung nach, auf der falschen Seite steht.

Dies ist ein sehr beeindruckender Film, der seit dem 24.2. dort in unseren Kinos zu sehen ist. Ein Film der natürlich hauptsächlich von der Hauptdarstellerin, Julia Jentsch, getragen wird. Und - sie macht ihre Arbeit wirklich gut. Nach „Die fetten Jahre sind vorbei“ ist diese die Newcomerin des Jahres und man wird sie sicherlich demnächst noch öfter sehen.

Natürlich spielen auch andere sehr gute und bekannte Schauspieler mit, wie z. B. der cholerische Richter Freisler,

gespielt von Andrè Hennicke oder auch ihre Zellengenossin Else Gebel, dargestellt von Johanna Gastdorf.

Sicherlich, man hat schon viel über Sophie Scholl und die Weiße Rose gelesen oder gesehen. Aber dieser Film ist zweifelsohne ein Film, den man sich nicht zu letzt wegen der hervorragenden Leistung der Hauptdarstellerin anschauen sollte.

Und- er bringt einen zum Nachdenken: Was bedeutet  „Zivilcourage“? Wie kann man  in der heutigen Zeit Zivilcourage zeigen? Wann zeigt die heutige Generation mal deutlich, dass sie eben keine „Null Bock Gerneration“ mehr ist?