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Samba in Mettmann


Obwohl Olaf Kischewski, gespielt von Hape Kerkeling, in der rheinischen Kleinstadt Mettmann die Schnellreinigung

„Fleck weg!“ betreibt, geht es für seinen Geschmack zwischen ihm und seiner Verlobten Vera, Alexandra Neldel, momentan allzu rein und unbefleckt zu.

Denn Vera hat sich vorgenommen nach dem tantrischen Satz „Drei Monate enthaltsam leben, nach der Ehe alles geben“ zu leben. Was Olaf natürlich nicht gerade begeistert.

In diese Atmosphäre platzten unvermittelt drei temperamentvolle Brasilianerinnen, die unsanft aus einer Limousine geschmissen, direkt vor Olaf landen.

Da er allzu großes Mitleid hat, nimmt er die drei Damen bei sich auf, wovon sein Vater und Großvater beide auch sehr begeistert sind.

Doch jetzt fangen die Probleme erst richtig an; wie verbirgt man diese heißblütigen Brasilianerinnen vor den Mettmanner Klatschmäulern, oder gar vor seiner Verlobten?

Und was hat eigentlich der Bierkönig Wolle Pfeffer und seine resolute Mutter mit all dem zu tun?

Zehn Jahre nach „Kein Pardon“ versucht sich Hape Kerkeling erneut an einem Kinofilm. Aber mal ehrlich: „Samba in Mettmann“ kommt an sein Kinodebüt nicht im Mindesten heran.

 

Die Idee, zugegebenermaßen, ist wirklich gut.

 Die Lacher, die einem dieser Film allerdings entlocken sollte, sind eher sperrlich.

Wie sagte ein „Leidensgenosse“, der im Kino neben mir saß: „Das Geld hätte man besser in Alkohol angelegt, da hätte man ihn vielleicht besser ertragen“.

Das kann auch nur mein Appell an Euch sein: Spart Euch das Kinogeld und hebt es Euch für einen wirklich guten Film auf.

Schade eigentlich!

Wer ihn sicht trotz allem anschauen möchte, kann dies seitdem 29.01.2004 tun, z. B. in den Village Cinemas im Centro Oberhausen.